Geld für Streuner: Förderpreis für innovative Katzenschutzprojekte

Das Bündnis „Pro Katze“ schreibt einen Förderpreis für innovative Katzenschutzprojekte aus. Mit dem Preisgeld von 10.000 Euro will es die besten Ideen zum Schutz von Streunerkatzen fördern. Deadline ist der 30. September 2020.

Sie sind längst die offiziellen Stars im Internet. Doch über den süßen Bildern und lustigen Videos von wuscheligen Fellknäueln darf das Elend der vielen Streunerkatzen nicht vergessen werden. Das Bündnis „Pro Katze“, ein Zusammenschluss der Tierschutzorganisationen „Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.“, TASSO e.V. und „Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz“, hat deshalb einen Förderpreis für innovative Katzenschutzprojekte ausgelobt. 

Hohe Kosten für Streunerkatzen-Management

Die Population der Streunerkatzen in Deutschland überfordert Tierheime, Vereine und Privatpersonen gleichermaßen. Die Kosten übersteigen längst die finanziellen Möglichkeiten. Das Bündnis „Pro Katze“ fordert deshalb zum Beispiel Gemeinden auf, Geld für das Streunerkatzen-Management zur Verfügung zu stellen. 

Förderpreis für ehrenamtliches Engagement

Mit dem Förderpreis in Höhe von insgesamt 10.000 Euro will das Bündnis „Pro Katze“ das ehrenamtliche Engagement von Vereinen unterstützen, die sich für die freilebenden Tiere einsetzen, und auf das Thema „Katzenelend“ öffentlich aufmerksam machen. Das Preisgeld geht an die überzeugendsten Ideen zum Schutz der Streuner und soll vor allem dabei helfen, die Population der herrenlosen Katzen einzudämmen und Tierleid zu verhindern. 

Bewerbungen bis Ende September 2020

Die Bewerbungsphase läuft seit dem 8. August, dem Weltkatzentag. Bis zum 30. September 2020 können sich Katzenschutzvereine bewerben, die in Deutschland ansässig sind. Sie können ihre Projektidee über das Online-Formular einreichen. Eine Jury des Bündnisses „Pro Katze“ wählt anschließend die Gewinner aus. 

Text: UNi
Foto: TASSO e.V./Petra Zipp


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