Förderpott.Ruhr geht in die neunte Bewerbungsrunde

Mit dem Förderpott.Ruhr unterstützt das Stiftungsnetzwerk Ruhr Ideen und Projekte, die das Zusammenleben im Ruhrgebiet fördern. Nun ist die neunte Förderrunde gestartet. Bewerbungen sind bis zum 31. März 2024 möglich.

Der Förderpott.Ruhr ist im Stiftungsnetzwerk Ruhr entstanden und eine Gemeinschaftsinitiative von Stiftungen und Unternehmen. Seit 2020 wurden bereits 123 Projekte aus dem gesamten Ruhrgebiet mit über 400.000 Euro unterstützt. Wer sich für das Gemeinwesen einsetzt, bekommt unbürokratische Hilfe und kann 500 bis 5000 Euro für sein Vorhaben erhalten. Engagierte, die teilnehmen möchten, können in wenigen Klicks ihre Projektidee, Bedarfe und den konkreten Mehrwert für ihr Quartier beschreiben. Bewerbungen für die neunte Runde des Förderpott.Ruhr sind bis zum 31. März 2024 möglich.

Förderpott.Ruhr für Verbesserungen im Alltag

Das Bewerbungsverfahren koordiniert die Ehrenamt Agentur Essen e.V. Eine Jury aus Mitgliedsstiftungen, Lenkungskreismitgliedern und Experten entscheidet über die Bewerbungen. Ziel des Förderpott.Ruhr ist es, im gesamten Ruhrgebiet Menschen bei der Verwirklichung von Alltagsverbesserungen zu unterstützen.

Mitgliederkreis aus Stiftungen und Unternehmen

Möglich machen dies Förderer aus dem Mitgliederkreis. Sie sichern bis Ende 2025 ein Fördervolumen von bis zu 50.000 Euro pro Runde. Beteiligt sind aktuell die Alfred und Cläre Pott-Stiftung, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Auridis-Stiftung, die GLS Treuhand, die Heike-Kracht-Stiftung, die E.ON Stiftung, die RAG-Stiftung, die Ruhrstiftung Bildung und Erziehung, die Rütgers-Stiftung, das Deutsche Stiftungszentrum im Stifterverband, die Stiftung Universitätsmedizin Essen, die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, die Vivawest Stiftung und das Unternehmen PwC Essen. Unternehmen und Stiftungen können sich ab einem Betrag von 1000 Euro jährlich beteiligen.

Achte Förderrunde mit 101 Bewerbern

Zur achten Runde zeichnet die siebenköpfige Jury u. a. ein interkulturelles Singprojekt für Kinder der Dortmunder Nordstadt, die ökologische Umwandlung eines historischen Bunkers in Essen-Karnap, die Reaktivierung eines Spielplatzes als Begegnungsort in Oberhausen-Sterkrade oder offene Kreativ- und Mitmach-Angebote in der Bibliothek Voerde-Möllen aus. Beworben hatten sich 101 Vorhaben aus 30 Städten.

Text: PR Foto: Sven Lorenz


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