Bewerbungsphase um den Roman-Herzog-Forschungspreis geht in den Endspurt

Die Bewerbungsphase um den Roman-Herzog-Forschungspreis geht in den Endspurt. Bis 31. Dezember 2020 können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Dissertationen und Habilitationen verschiedener Fachdisziplinen einreichen und sich damit um insgesamt 35.000 Euro Preisgeld bewerben.

Die Ausschreibung läuft schon seit Sommer. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die teilnehmen wollen, sollten sich beeilen, denn die Bewerbungsphase um den Roman-Herzog-Forschungspreis geht in den Endspurt. Bis zum 31. Dezember 2020 ist es noch möglich, Dissertationen und Habilitationen einzureichen. Diese sollen sich mit der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft beschäftigen.

Mut machen für neue Impulse und Ideen 

Die Preisverleihung findet zum achten Mal statt. Die Ausschreibung soll Mut machen für neue Impulse und praxisnahe Ideen, so Prof. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Roman-Herzog-Instituts, das den Preis ausschreibt. Im Vordergrund stehen dabei Solidarität und die Verantwortlichkeit für das Gemeinwohl. Der Preis ist interdisziplinär angelegt.

Selbst bewerben oder Vorschläge einreichen

Das Preisgeld beträgt insgesamt 35.000 Euro. Damit ist der Roman-Herzog-Forschungspreis eine der höchstdotierten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich selbst bewerben, möglich sind aber auch Vorschläge von Fakultäten und Instituten. 

Jury wählt Preiskandidatinnen und -kandidaten aus

Auf der Website gibt es eine Checkliste, worauf es bei der Bewerbung ankommt. So darf z.B. die Arbeit nicht älter als drei Jahre und die Bewerberinnen und Bewerber müssen unter 40 Jahre alt sein. Die Bewerbungsunterlagen können direkt hochgeladen werden. Der wissenschaftliche Beirat des Roman-Herzog-Instituts tritt als Jury zusammen und sichtet die Einreichungen. Er wählt anschließend Kandidatinnen und Kandidaten aus, die ihre Forschungsergebnisse vor der Jury vorstellen dürfen. Eine feierliche Preisverleihung soll im nächsten Jahr stattfinden. 

Text: UNi
Foto: RAEng_Publications/Pixabay


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