Ressourcen teilen für Vereine, NGOs und Stiftungen

Teilen statt Besitzen – Gemeinwohl stärken. Die Online-Plattform depot.social zeigt in einem kostenlosen Webinar die Möglichkeiten für Vereine und NGOs.

Wer hätte das gedacht: Teilen macht auch Arbeit. Vielleicht nicht so sehr das Rührgerät aus Nachbars Küche, aber haben Sie schon mal acht Biertischgarnituren für ein Vereinsfest ausgeliehen oder ein Lastenfahrrad für einen Umzug verliehen? Die Stiftung „Ecken wecken“ hat die kostenfrei nutzbare Plattform depot.social ins Leben gerufen, um das Teilen einfacher und attraktiver zu machen. Anders als bei den meisten anderen Tausch- und Teilen-Plattformen wird nicht nur der Kontakt zwischen Anbieter und Nutzer hergestellt: Über ein digitales Buchungs- und Terminmanagement kommt bereits mit wenigen Klicks eine Ausleihe zustande.

Ressourcen leihen zum Selbstkosten-Preis

Ob Privatperson, gemeinnütziger Verein, öffentliche Institution oder Unternehmen: Mitmachen kann jeder. Aber vor allem dem Gemeinwohl dienende Organisationen sollen von depot.social profitieren, denn sie nutzen ausgeliehene Ressourcen zu einem günstigen (Selbstkosten-)Preis. Dadurch können sie ihre Finanzmittel stärker in ihre inhaltliche Arbeit investieren. Zudem können sie durch das Einstellen eigener Ressourcen diese schneller refinanzieren. Die Plattform ermöglicht nicht nur die Mitnutzung materieller Ressourcen wie Saftpressen, Schneidemaschinen, Audioanlagen, Veranstaltungsräume, Lastenräder etc. – auch Dienstleistungen finden im virtuellen Depot ihren Platz.

Webinar stellt Depot-Plattform vor

„Wir möchten Menschen dafür gewinnen, in ihren Städten/Regionen ein eigenes, von uns bereitgestelltes Depot zu betreiben. Am Dienstag, dem 4. Februar 2020 von 11 bis 12 Uhr stellen wir Details dazu in einem Webinar vor“, lädt Thorsten Mehnert von der Stiftung „Ecken wecken“ ein.

Das Webinar richtet sich primär an Gemeinwohlorganisationen (Stadtverwaltungen, Bürgerstiftungen/-vereine, Ehrenamtsagenturen, Stadtjugendringe, Kirchengemeinden, Soziokulturelle Zentren, Mütterzentren etc.), die über das Teilen von Ressourcen neue Mitglieder gewinnen, eigene Ressourcen refinanzieren, in Kooperation mit anderen Organisationen Synergien nutzen und die Umwelt schützen möchten.

Foto: PR


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